Awareness-Training psychologische Sicherheit

In letzter Zeit entdecken immer mehr Unternehmen die Wichtigkeit von psychologischer Sicherheit. Eine Entwicklung, die uns sehr freut. So konnten wir in den letzten Monaten vermehrt Vorträge zu psychologischer Sicherheit bei unterschiedlichsten Unternehmen halten – in Produktions- und Rundfunkunternehmen, in kantonalen und eidgenössischen Behörden sowie Verkehrsbetrieben. Hier finden Sie einen kurzen Zusammenschnitt aus der Fyrabeacademy der BLS vom Frühjahr.

Etwas überrascht waren wir über die sprunghafte Zunahme und den plötzlichen Anstieg des Interesses dennoch. Bereits vor Corona wuchs zwar das Interesse an psychologischer Sicherheit, doch mit dem Andauern des Home Office entstand mehr und mehr Bedarf an ihr. Wieso eigentlich?

1. Der Fokus auf die eigene Arbeitsfähigkeit: Am Anfang der Home Office Phase mussten viele von uns erst einmal ihre eigene Arbeitsweise an die neue Situation anpassen. Es mussten neue Tools gelernt und eingeführt werden und auch das Team musste sich auf die neue Situation einstellen, sei es die Umsetzung der internen (Hygiene-)Regeln, Neuplanung von (Kunden-)Terminen oder Umgang mit möglicher Kurzarbeit.
2. Gewöhnung lässt alte Gewohnheiten wiederkommen: Nach einiger Zeit schwindet die Aufregung des Neuen und wir gewöhnen uns immer mehr an das digitale Zusammenarbeiten. Unsere Aufmerksamkeit, welche in den letzten Monaten erhöht war, sinkt wieder auf ein tieferes Niveau und (alte) Gewohnheiten treten wieder in den Vordergrund. Wir verfallen wieder in die Art und Weise z. B. Meetings zu halten, wie es vor der Pandemie normal war, d. h. ein höheres Level der Vertrautheit, aber auch die Rückkehr zu Verhaltensweisen, welche uns schon vor Corona vor Herausforderungen stellten: Teilnehmer, die eine Ermüdung von andauernden Meetings zeigen (Zoom-Fatigue), wenig Diskussionen oder Fragen.

Kann psychologische Sicherheit das ändern? Ja, wenn wir sie als Grundlage dafür sehen, dass Stimmen z. B. der Ermüdung gehört werden und Verhaltensweisen wie das weniger Fragen angesprochen werden können, ohne Teammitglieder in ein schlechtes Licht zu rücken. Psychologische Sicherheit ist kein Kuschelkurs, sondern die Basis, dass Faktoren, welche die Teamleistung schmälern, angesprochen werden können, und zwar ohne Personen blosszustellen. Dies öffnet den Weg, dass man sich einbringen kann, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen.

Um den ersten Schritt auf diesem Weg zu erleichtern, haben wir ein halbtägiges (online) Awareness Training zu psychologischer Sicherheit entwickelt. Es richtet sich an Organisationen/Abteilungen/HR, welche ihren Führungskräften die psychologische Sicherheit näherbringen wollen.

In diesem Training versorgen wir Sie mit Tools, um die psychologische Sicherheit in Ihrem Team zu fördern. Die wichtigsten Übungen und Inputs:

• Hintergründe und Verständnis von psychologischer Sicherheit
• Psychologische Sicherheit in virtuellen Teams
• Tools/Übungen für Führungskräfte, um psychologische Sicherheit zu fördern
• Aufbau und Messung psychologischer Sicherheit

Haben wir Sie überzeugt? Dann nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

Mehr über das Thema psychologische Sicherheit finden Sie in unseren Blogs und in unserem Angebot. Ina Goller hat ausserdem ein praxisnahes Buch zu psychologischer Sicherheit geschrieben. Hier finden Sie Einzelheiten zum Buch.

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Autor: Jonas Najdzion