Mr. Learninger’s Lernstunden – Teil 3

Kolumnen zur Kernkompetenz LERNEN – Growth Mindset

Die eigene Grundhaltung entscheidet darüber, ob und wie man erfolgreich Veränderungen bewältigen kann. So einleuchtend es klingen mag, so schwer fällt es vielen Menschen, dieser Einsicht Taten folgen zu lassen. Gerade bei schwierigeren Themen kommt es fast schon als Voraussetzung darauf an, sich grundsätzlich einen Lernerfolg zuzutrauen, bevor man etwas Neues in Angriff nimmt.

Dabei geht es mehr als nur um das Prinzip Hoffnung. Den ersten Schritt für Lernen unter schwierigen Rahmenbedingungen liefert der mittlerweile gebräuchliche englische Ausdruck Mindset. Wenn wir etwas dazulernen möchten oder etwas verändern wollen, können wir unsere Einstellung zu den Dingen ändern, selbst wenn uns die Umstände massiv behindern sollten. Dies soll nicht bedeuten, zu allem in seiner Umgebung Ja und Amen zu sagen. Keineswegs. Gerade weil Rahmenbedingungen manches Mal mit übermächtigen Herausforderungen oder emotionalen Stürmen verbunden sind (wie z. B. chronische Stresssituationen auf der Arbeit oder eine als unberechtigt erlebte Kündigung), braucht man einen klaren Kopf. Wer sich von Anfang an entmutigen lässt, hat schnell verloren. Die einschränkenden Aussagen, das geht nicht, das kann ich nicht oder gar das werde ich nie können, sollte man aus seinem Gedankengut verbannen. Sie sind ein Zeichen für eine Haltung, die Fachleute den rigiden Mindset nennen. Es handelt sich um eine bittere Selbstblockade, die Lernen verhindert, bevor man überhaupt erste echte Erfahrungen mit einem Thema gesammelt hat.

Wie aber lässt sich solchen immer wieder auftauchenden Gedankenmustern erfolgreich begegnen?

In Teil 4 der Learninger’s Lernstunden präsentiere ich Ihnen Ansätze von verschiedenen Fachleuten.

Autor:
Christoph Lindinger