Was ist psychologische Sicherheit?

«Psychologische Sicherheit» meint die gemeinsame Überzeugung aller Teammitglieder, dass das Team sicher ist, zwischenmenschliche Risiken einzugehen – ohne zwischenmenschliche Konsequenzen (Amy Edmondson, 1999).

Psychologische Sicherheit unterstützt eine produktive und konstruktive Fehlerkultur – Fehler offen ansprechen können und aus Fehlern lernen: Eine solche Kultur wird in vielen Organisationen angestrebt, doch oft vergeblich. Wieso eigentlich?

Erfolgsfaktor Nummer eins für die Zusammenarbeit

Eine 2016 mit mehr als 180 Teams durchgeführte Google-Studie zeigte, dass das Konzept der psychologischen Sicherheit der wichtigste Faktor für den Erfolg von Teams ist. Im Klartext bedeutet dies: Jedes Teammitglied traut sich, auch Unangenehmes anzusprechen, um ein gemeinsames Vorankommen zu ermöglichen. Man spricht tatsächlich über Fehler und übt konstruktive Kritik aus.

Amy Edmondson konnte schon 1999 nachweisen, welche Erfolge für Teams und Unternehmen möglich sind, sobald Teammitglieder Fehler ohne Sanktionen ansprechen können. Nur wer über Fehler offen redet, kann wirklich daraus lernen. Andere Studien (z. B. von Anderson & West) konnten den Effekt von ähnlichen Konzepten (participative safety) auch z. B. auf die Innovationsfähigkeit zurückführen.

Wir sind Ihr Partner

Fast jeder hat bereits die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist, Fehler ansprechen und/oder zugeben oder wenigstens seine Meinung frei äussern zu können, ohne Angst haben zu müssen, dafür abgestraft zu werden. Auch wenn der Weg dorthin Veränderungen erfordert, ist er gangbar.

Lesen Sie mehr dazu in unserem White Paper Psychologische Sicherheit – Grundlage von Hochleistung in Teams.